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> Phlebologische Kompressionsversorgungen

Ihre Venen: wie sie Ihnen Ärger machen können
Venenkrankheiten gelten heute als „Volkskrankheit“. Jede zweite Frau und jeder vierte Mann in Deutschland leiden an Krampfadern, medizinisch Varizen genannt. Bereits bei Kindern und Jugendlichen beobachten Ärzte leichte bis mittelschwere Krampfadern und Störungen des Blutflusses in den Beinen.
Krampfadern sind sicht- und fühlbare Symptome eines gestörten Gleichgewichts zwischen dem arteriellen Zufluss und dem venösen Rückfluss. Infolgedessen kommt es zur Verlangsamung des Blutrückstroms aus den Beinen, wodurch der Druck in den Venen ansteigt und diese ausweitet. Damit werden Venenwände und –klappen beschädigt und der Blutrückfluss immer mehr gestört – ein Teufelskreis setzt sich in Gang.
Wenn das Blut im Gefäßsystem nicht mehr ungestört fließen kann, bilden sich Ablagerungen an der Gefäßwand, wodurch die Gefäßöffnungen verengt oder Sogar ganz verschlossen werden (Thrombose). Die Blutversorgung von Gewebe und Organen funktioniert nicht mehr optimal. Schlackstoffe werden nicht mehr in ausreichendem Maße abtransportiert. Aufgrund dieser mangelhaften Entsorgung können sich in schlimmen Fällen Geschwüre bilden, im Volksmund „offenes Bein“ (Ulcus cruris venosum) genannt. Etwa zwei Millionen Menschen in Deutschland sind hiervon betroffen. Diese Geschwüre sind ständig infiziert und schmerzen. Bei Nichtbehandlung können schwerste Folgeschäden entstehen.

Machen Sie Druck: wie die Kompressionstherapie wirkt
Für ein gesundes Bein bedeutet frühzeitige Kompressionstherapie Entlastung, Erholung und Pflege und damit für Sie nicht zuletzt unbesorgtes Leben, Arbeiten und Reisen. Im Falle eines Venenleidens ist die Kompressionstherapie das „Herzstück“ jeder Behandlung. Eine einmal erweiterte Vene, eine Krampfader, bildet sich nicht mehr zurück und bedarf einer lebenslangen Behandlung.

Durch Druck von außen mittels Kompressionstherapie werden die erweiterten venösen Gefäße verengt, dadurch werden die Venen auf ihren normalen Durchmesser verkleinert und die Venenklappen schließen wieder. Das Blut kann aus dem Bein abfließen. Schwellungen und schmerzhafte Stauungen gehen so zurück.

Entscheidend für die Wirkung der medizinischen Kompressionsstrümpfe ist konsequentes Tragen und die Passgenauigkeit. Da haben wir’s heute wirklich gut: Lange vorbei sind die Zeiten der altmodischen und unbequemen „Gummistrümpfe“. Aktuelle Kompressionsstrümpfe sehen nicht nur schick aus, sie sind auch viel leichter anzuziehen und durch hochwertigen Material-Mix angenehm zu tragen.

Weiterführende Informationen finden Sie unter:

http://www.juzo.de

http://www.medi.de

> Lymphatische Kompressionsversorgungen

Lymphödem
Das Lymphsystem ist neben dem Blutkreislauf das wichtigste Transportsystem im menschlichen Körper. Es ist auf den Transport von Abfall- und Nährstoffen spezialisiert und entsorgt in den Lymphknoten auch Krankheitserreger wie Bakterien und Fremdkörper.
Mit den Lymphgefäßen als Leitungsbahnen transportiert es täglich bis zu 2 Liter Zwischenzellflüssigkeit ab.

Was ist ein Lymphödem?
Das Lymphödem ist aus medizinischer Sicht eine Ansammlung freier eiweißhaltiger Flüssigkeit im Zwischenzellgewebe, gekennzeichnet durch eine sichtbare Schwellung, hervorgerufen durch ungenügenden Transport der sog. lymphpflichtigen Substanzen.
Die Ursachen des Lymphödems sind vielfältig: Neben einer angeborenen Fehlbildung können auch Verletzungen, bösartige Erkrankungen, Hautentzündungen (Wundrose), Insektenstiche oder chronische Erkrankungen der Venen Auslöser sein.
Im Gegensatz zu den meisten anderen Ödemformen führt das unbehandelte Lymphödem meist zu schweren Schäden des gestauten Gewebes.
Die bewährten Maßnahmen zur Entstauungstherapie sind Lymphdrainagen und Kompressionsversorgung.

Lipödem

Obwohl alleine in Deutschland Millionen Menschen - vor allem Frauen - an einem Lipödem leiden, ist das Wissen über diese Erkrankung in der Bevölkerung gering. Durch die Ähnlichkeit der Symptome wird das Lipödem häufig als Adipositas (Fettsucht) oder als Lymphödem fehldiagnostiziert und entsprechend falsch behandelt, mit teilweise gravierenden körperlichen, aber auch psychischen Folgen für die Betroffenen.

tl_files/wax_woewax/images/orthopaedie/Lymphologie/Lymphologie_Aermel_Handschuh.jpgWas ist ein Lipödem?
Unter einem Lipödem versteht man eine Fettverteilungsstörung. Der Begriff setzt sich aus „Ödem“ (Flüssigkeitsansammlung im Gewebe) und „Lip“ (griechisch: Fett) zusammen. Beim Lipödem handelt es sich um eine chronische Erkrankung, bei der die Fettansammlungen zumeist vom Nabel abwärts zu finden sind. Manchmal betrifft das Lipödem nur den Ober- schenkel- und Hüftbereich und wird dabei auch als „Reiterhosenphänomen“ bezeichnet. Häufig reicht es aber auch bis zu den Unterschenkeln. Charakteristisch ist, dass es mit dem Knöchel endet, das Fett jedoch am Sprunggelenk überlappt.
Das Lipödem betrifft nahezu ausschließlich Frauen. Denn das Fettgewebe ist bei Frauen anders strukturiert als bei Männern. Es handelt sich deshalb vermutlich um eine anlagebedingte Störung der Fettgewebsverteilung. Auslöser für den Ausbruch der Krankheit ist meist eine Hormonumstellung im Körper. Bei sehr vielen Patientinnen beginnt das Lipödem mit der Pubertät oder im Verlauf einer Schwangerschaft. Seltener sind die Wechseljahre oder eine Schilddrüsenfunktionsstörung Ursache für die Krankheit.

Kompressionstherapie und Lymphdrainage
Um die Erkrankung langfristig in den Griff zu bekommen, ist neben medizinischen Maßnahmen wie Kompressionstherapie und Lymphdrainage vor allem die innere Einstellung der Patientinnen von großer Bedeutung.

Weiterführende Informationen finden Sie unter:

http://www.juzo.de

http://www.medi.de