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Sauerstoffgeräte

Sauerstoffmedizin

Sauerstoff-Langzeit-Therapie für wiedergewonnene Lebensqualität

Herrscht im arteriellen Blut eines Menschen ein gravierender dauerhafter Sauerstoffmangel, spricht man von Hypoxämie. Sie führt schon nach geringer körperlicher Belastung zu Atemnot und Erschöpfung. In den Arterien der Lungen baut sich ein solcher Druck auf, dass die Wände der Blutgefäße verdicken. Das blockiert den Gasaustausch in den Lungenbläschen und sorgt dafür, dass der Sauerstoffmangel im Blut noch größer wird. Der Lungenhochdruck führt außerdem zu einer Überlastung der Muskulatur des rechten Herzens, was Herzversagen zur Folge haben kann.

Auslöser einer Hypoxämie können Lungenembolien, Lungenfibrose (entzündetes Lungengewebe wird zu Bindegewebe), Lungenemphysem, Thorax-Deformation oder eine Herzschwäche (Herzinsuffizienz) sein.

Durch die sogenannte Sauerstoff-Langzeit-Therapie kann die Lebenserwartung der Betroffenen gesteigert und die Lebensqualität erheblich verbessert werden. Viele Patienten haben wieder genug „Puste", um sich annähernd normal zu bewegen. Dadurch wirken sie auch dem Muskelabbau entgegen, der durch die mangelnde Mobilität infolge der Hypoxämie entsteht. Belegte medizinische Voraussetzung ist, dass sich Patienten mindestens 16 Stunden pro Tag Sauerstoff zuführen – in den meisten Fällen mittels einer Kunststoff-Nasensonde („Nasenbrille").

Hierzu stehen verschiedene Sauerstoffsysteme zur Verfügung: Sauerstoff-Konzentratoren sind meist für den Einsatz beim Patienten zu Hause bestimmt. Sie filtern den Sauerstoff aus der Umgebungsluft und führen ihn dem Patienten über ein Schlauchsystem zu. Für mobile Patienten gibt es Sauerstoffflaschen und leichte Sparsysteme, die in einem Rucksack oder einer Schultertasche getragen werden können.